Donnerstag, 08.10.26: Do you love me
„Desorientierung ist ganz normal: Willkommen im Libanon“ DO YOU LOVE ME ist eine spielerische und persönliche Reise durch die audiovisuelle Erinnerung des Libanon, die vollständig aus Archivmaterial besteht. Es ist ein Liebesbrief an Beirut, der 70 Jahre Film, Fernsehen, Heimvideos und Fotografie umfasst und die kollektive Psyche der Libanesen erforscht, die von Freude und Intimität, Zerstörung und Verlust geprägt ist. Durch die Augen von Bürgern, Filmemachern und Künstlern rekonstruiert der Film eine fragmentierte Geschichte in einem Land ohne nationales Archiv und feiert den kreativen Ausdruck als Widerstand, Erneuerung und Möglichkeit, Erinnerungen zu bewahren. Er stützt sich auf über 100 Werke des unabhängigen libanesischen Kinos sowie auf unzählige Heimvideos, Fotos, Podcasts, Musik und andere Medien. Vor dem Film gibt es eine Einführung und danach ein Filmgespräch. Ort: Kinocafé Taufkirchen Mitfahrgelegenheit von Dorfen um 19:30 Uhr ab Johanniscafé. Veranstaltungsort: Taufkirchen, Kinocafé Beginn: 20:00 Uhr |
Deutschland müsse lt. Militärminister Boris Pistorius (SPD) in fünf Jahren, d.h. bis 2029 „kriegstüchtig“ werden. Er formulierte es im Oktober vergangenen Jahres so: „Wir müssen uns wieder an den Gedanken gewöhnen, dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen könnte, und das heißt, wir müssen kriegstüchtig werden, wir müssen wehrhaft sein und die Bundeswehr und die Gesellschaft dafür aufstellen.“ Der Begriff der Kriegstüchtigkeit wurde hierzulande bis vor kurzem nicht verwendet, vermutlich wegen der besonderen deutschen Geschichte. Warum aber kriegstüchtig in fünf Jahren? Diese Frage konnte Pistorius bisher nicht plausibel beantworten. Möglicherweise geht er von einem Zeitraum aus, der sich bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode erstreckt. Wie wird man nun kriegstüchtig? Dazu sind einzelne Schritte bzw. Maßnahmen notwendig, die in ihrer Gesamtheit zu einer neuen Ausgangslage führen.
Im April 2024 hat die Bayerische Staatsregierung von CSU und Freien Wählern den Entwurf für ein „Gesetz zur Förderung der Bundeswehr in Bayern“ präsentiert, das im Falle seiner Verabschiedung einen Meilenstein auf dem Weg zur Militarisierung bedeuten würde. Es besteht im wesentlichen aus drei Punkten:
Die sogenannte „Opposition“ im Landtag ist wenig überraschend auch in dieser Frage keine.
Mit Greta Thunberg und der FFF-Bewegung hat die Klimadiskussion einen großen Aufschwung erlebt. Gestützt auf viele wissenschaftliche Studien fordern sie von den nationalen Regierungen einen radikalen Politikwechsel im Sinne der Pariser Klimakonferenz von 2015. Dabei wird immer wieder auf sogenannte Kipppunkte im ökologischen Weltsystem verwiesen, deren Erreichen irreversible und unabsehbare Folgen mit sich bringen würde. Um das Erreichen dieser Kipppunkte zu verhindern, seien alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen.
Ein Vortrag von Michael Heinrich über die Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx auf Youtube
Er hat auch eine gut lesbare Einführung geschrieben: http://www.theorie.org/kapital.
Das 3-bändige Hauptwerk von Marx "Das Kapital - Kritik der politischen Ökonomie" gibt's z.B. hier.
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| 5.10.26 | 19:30 | Arbeitstreffen AGI Arbeitstreffen Dorfen, GIKS |
| 7.10.26 | 19:00 | Vernetzungstreffen Sozialkahlschlag und Militarisierung in der Region Erding Erding, AWO-Café |
| 8.10.26 | 20:00 | Film Do you love me Taufkirchen, Kinocafé |
| 19.10.26 | 19:30 | Arbeitstreffen AGI Arbeitstreffen Dorfen, GIKS |
| 24.10.26 | 16:00 | Demo Abschiebeinfrastruktur ist kein Geschäftsmodell – Abschiebeterminal verhindern! Flughafen München, MAC |
| 29.10.26 | 19:00 | Buchvorstellung „linker Antisemitismus“ - zur Kritik eines Kampfbegriffs München, Bellevue |
| 30.10.26 - 1.11.26 | Messe Linke Literaturmesse Nürnberg, Künstlerhaus |
| 2.11.26 | 19:30 | Arbeitstreffen AGI Arbeitstreffen Dorfen, GIKS |
| 16.11.26 | 19:30 | Arbeitstreffen AGI Arbeitstreffen Dorfen, GIKS |
"Die majestätische Gleichheit vor dem Gesetz verbietet es Reichen wie Armen, unter den Brücken zu schlafen, Brot zu stehlen und auf den Straßen zu betteln"
Anatole France